Wenig überraschend begleitet auch mich der Atem seit meiner Geburt. Und gerade in der Kindheit und Jugend nicht immer positiv – Belastungs- und allergisches Asthma haben mich früh sensibilisiert dafür, welche Wirkungen ein eingeschränkter oder freier Atem haben.
Als Kind durfte ich diverse komplementärmedizinische Ansätze erleben, mit denen ich die Herausforderungen des Heranwachsens positiv beeinflussen konnten.
Früh habe ich merken dürfen, dass die Welt nicht nur aus Zahlen und Fakten – also der Welt des Verstandes – besteht, sondern dass Mensch und Natur weitere, subtilere Ebenen umfassen. Dennoch habe ich zuerst meinen Verstand trainiert – mit Matura und Studium. Diese Bildung möchte ich nicht missen, erlaubt sie mir doch zu abstrahieren, zu argumentieren und Dinge zu hinterfragen. Dennoch wurde mir schnell klar, dass nur der Verstand mir nicht gerecht wird und die Verbindung zum Körper fehlt. Schon als Kind habe ich mir eine therapeutische Tätigkeit für die Zukunft vorstellen können. Die Atemtherapie, die Körper, Geist und Seele verbindet, über vielfältige Interventionen und Ansätze verfügt, war so die logische Folge.
Ich interessiere mich für den Menschen – seine komplexe Natur, seine Fähigkeit, Herausforderungen zu begegnen, zu meistern und daran zu wachsen. Der Atem als verbindendes Glied von Körper, Geist und Seele zu erleben ist meine Motivation.
Im Frühjahr 2027 werde ich meine Ausbildung mit dem Branchenzertifikat der OdA KomplementärTherapie abschliessen. Daneben arbeite ich als Fachspezialist Komplementär- und Alternativmedizin und kann so von vielen Synergien profitieren.




